Lorenz aus Deutschland

Hey, mein Name ist Lorenz und ich komme aus Deutschland.

Die ersten Tage in Wien waren sehr ungewohnt, ohne irgendwelche Freunde oder Familie um sich zu haben und erstmal noch niemanden zu kennen. Die Willkommenstage von Grenzenlos waren daher etwas sehr Schönes und wir Freiwilligen haben direkt eine Gruppe gebildet. Am Anfang ist es wichtig direkt bei vielen Sachen mitzumachen und viel Neues auszuprobieren.

Der Tag in meinem Projekt (StudentInnenkinderhort) beginnt mit Hausübungen und danach Mittagessen. Am Nachmittag werden im Hof Verstecken und Fangen und drinnen Brett- und Kartenspiele gespielt.

Außerdem können die Kinder im Turnzimmer Ballspiele spielen oder turnen. Mittwochs und freitags gibt es auch Ausflüge ins Kino, Schwimmbad, verschiedene Museen oder in den Park.

Meine Aufgaben im Projekt unterscheiden sich nicht groß von denen meiner Kolleg*innen und ich komme gut zurecht. Insgesamt sind wir zu dritt und betreuen 25 Kinder zwischen sechs und elf Jahren. Mein Projekt ist sehr gut und ich hatte nie das Gefühl, dass ich dort schlecht aufgehoben bin, darüber bin ich sehr froh.

Wien ist eine tolle Stadt und bietet sehr viele Möglichkeiten. Besonders der öffentliche Nahverkehr und das kulturelle Angebot sind sehr gut. Es gibt aber auch sehr viele Parks und Grünflächen wie den Prater oder den Stadtpark. Zudem kann man auch sehr gut Feiern gehen und die Großstadt bietet generell für jeden Geschmack etwas. Deswegen kann ich jedem der nichts gegen das Leben in der Großstadt hat, Wien nur empfehlen.

 

Die Sprache ist für mich bis auf einige wenige neue Wörter kein Problem, da ich aus Deutschland komme. Allerdings sollten Freiwillige die Deutsch als Fremdsprache lernen, darauf gefasst sein, dass in Österreich kein Hochdeutsch gesprochen wird, wie es einem normal in der Schule beigebracht wird. Dadurch kann es etwas schwerer sein sich umzustellen.

Der ESK ist insgesamt eine sehr großartige Erfahrung und ich habe während meiner Zeit in Wien diese Entscheidung nie bereut. Besonders das On-Arrival-Training und das Mid-Term-Meeting waren sehr schön. Dort konnte man Freiwillige, die in anderen Teilen von Österreich wohnen, kennenlernen und man hat somit sein Netzwerk nochmal erweitert und die Möglichkeit Freiwillige in anderen Teilen von Österreich zu besuchen. Generell lernt man im ESK mit einer komplett neuen Umgebung, einer neuen Sprache und Kultur umzugehen. Zudem wird man eigenständiger und schließt viele neue Freundschaften.

Ein weiterer Vorteil ist natürlich, dass einem im ESK alles gezahlt wird :D.

PS: Empfehlen kann ich in Wien den Techno-Club „Grelle Forelle“ und auch ein Besuch in der Staatsoper (10 Euro) oder im Musikverein mit Stehplatz (5-10 Euro) muss man auf jeden Fall mal gemacht haben.

 

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