Margaux aus Belgien in Wien

Ein Jahr EVS: ein Jahr aufregende Erlebnisse

In meinem Projekt wurde ich von Anfang an sehr gut aufgenommen. Der/die Erzieher/in haben mir gezeigt, wie ihre Arbeit in dem Kinderhort ablaufen würde. Ich war sehr sehr froh, in diesem Projekt gewesen zu sein. Im Kinderhort musste ich mit den Kindern ihre Hausübungen machen und danach Aktivitäten machen, zum Beispiel zu basteln oder Spiele. Wir haben auch Ausflüge gemacht, zum Beispiel Museen oder ins Schwimmbad. Ich habe sie dann begleitet. Meine „Arbeitskollegen“ haben mir viel Freiraum gegeben damit ich auch Aktivitäten machen kann und darüber war ich sehr froh.

Alleine in Wien zu leben, war am Anfang sehr neu für mich. Aber nach kurzer Zeit, habe ich mich direkt wohl gefühlt. Da dort wo ich gelebt habe, im Studentenheim, waren viele in der selben Situation und kamen von anderen Ländern. In Wien erlebt man jeden Tag was neues, auch wenn man schon paar Monate dort lebt. Die Menschen sind sehr freundlich und nett.

Mit dem Evs habe ich viel über mich selber kennengelernt und Erfahrungen gesammelt. Irgendwo hin zu ziehen, wo man keinen kennt, ist eine Herausforderung und aus dem man viel lernen kann. Da man keine Angst haben muss alleine irgendwo hin zu gehen. Ich habe auch viele Sachen gesehen, in der Hinsicht meines Projektes. Am Anfang war es ganz neu für mich mit Kindern zu arbeiten, doch meine Angst war schnell weg, da die Kinder sehr schnell jemanden akzeptieren und jemand ein Lachen ins Gesicht her zaubern können.

Sich selbst kennen lernen

Mit den Menschen aus Wien, hatte ich keine Sprachhindernis, doch am Anfang mit den anderen Freiwilligen English zu reden, war schon schwer für mich, da ich es nicht gut konnte. Es ist auch eine gute Möglichkeit andere Kulturen kennenzulernen, aber auch zu sehen, dass viele verschiedene Mentalitäten haben, aber eigentlich doch jeder gleich ist.

Natürlich hat man hin und wieder auch Heimweh nach zu Hause, dann ist es auch gut mit den Freunden und der Familie zu skypen oder zu kommunizieren. Man sollte aber auch in diesen Momenten was mit den Freunden aus Wien unternehmen, weil dann denkt man nicht mehr so sehr an zu Hause und dann wird es einem öfters klar, wie toll es in Wien ist (Und jetzt hab ich Heimweh nach Wien).

Den neuen Freiwilligen kann ich als Tipps geben, dass sie offen sein sollen, neues zu erleben und keine Angst zu haben, auch wenn sie sich am Anfang unsicher fühlen (das hatte ich auch in der ersten Woche). Das sie jeden Tag geniessen in Wien, weil es eine wunderbare Stadt mit freundlichen Menschen ist. Aber auch der EVS an sich ist ein tolles Erlebnis und eine sehr gute Erfahrung für seine Zukunft. Denn für mich haben die 10 Monate viel bewirkt. Mir ist klar geworden, dass ich später gerne im sozialen Bereich arbeiten möchte und ich deshalb momentan mein Studium im sozialen Bereich mache. Es hat mir auch eine Selbstständigkeit gegeben, da es für mich alles neu war alleine zu wohnen (ohne Familie) und alles für sich selbst zu regeln.

Mein freiwilliges Jahr in Wien werde ich nie bereuen und für immer froh sein werde, in so einem tollen Projekt gearbeitet zu haben.

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